Smart Home: …und was will der Kunde (wirklich)?

Smart Home-Lösungen finden zunehmend Anklang im Wohnungsbau. Neben Annehmlichkeiten, die die Lebensqualität erhöhen, erkennen Bauherren den Mehrwert intelligenter Lösungen bezüglich Energieeffizienz und Eigenverbrauchsoptimierung. Insbesondere die Nutzung des selbst produzierten Stroms von Photovoltaikanlagen eröffnet neue Möglichkeiten, z.B. für die Einbindung von Elektrofahrzeugen. Doch welche User-Interfaces decken die entsprechenden Bedürfnisse am besten ab?

Vom Kaffeeduft geweckt zu werden oder ein stimmungsvolles, einladendes Ambiente vorzufinden, wenn man von der Arbeit heimkehrt, das ist Lebensqualität. Smart Home-Lösungen ermöglichen dies schon seit einiger Zeit. Die intelligente Gebäudetechnik dringt nun auch vermehrt in den normalen Wohnungsbau: Es muss kein Hauch von Luxus mehr sein, die Installationen und Geräte per Knopfdruck zu steuern, denn neben offensichtlichem Komfort bieten Smart Home-Lösungen grosses Potenzial, Kosten und Verbrauch zu optimieren.

Echter Nutzen oder Spielerei?

Natürlich ist es eine Frage der Einstellung – und des Budgets –, ob Alles mit Allem im Daheim in James Bond-Manier gesteuert werden soll. Bestimmt sinnvoll ist es beispielsweise, die aktuelle Leistung der PV-Anlage mit Eigenverbrauchsquellen wie der Warmwasseraufbereitung oder Elektrofahrzeugen zu koppeln. Auch wirkt sich die rechtzeitige automatische Beschattung von Räumen positiv auf das Raumklima aus. Ärgerlich ist es aber vor allem dann, wenn die Musikanlage, Storen oder PV-Anlage über individuelle Apps gesteuert werden müssen… Doch welche User-Interfaces wollen die Kunden wirklich? Um sich künftig auf breiter Front durchzusetzen, muss das Smart-Home zwei Voraussetzungen erfüllen: Es muss kostengünstig und benutzerfreundlich sein. Die gewählten Benutzerschnittstellen tragen viel dazu bei.

Smart Home_Grafik

Smart Home-Lösungen haben das Potenzial zur Energieoptimierung und Steigerung der Lebensqualität – auch im normalen Wohnungsbau.

Das ganze Haus im Griff, aber von wem?

Ein heikles Thema bei «smarten» Lösungen sind Datenschutz und –Sicherheit. Dies ist zunehmend nicht mehr nur Sache von Datenschutzbeauftragten oder IT-Unternehmen. Auch Elektroinstallateure oder Gerätehersteller werden vermehrt in die Pflicht genommen und sind entsprechend gefordert. Doch wie muss man eine Smart Home-Lösung gestalten, um Nutzen und Sicherheit sinnvoll unter einem Dach zu vereinen und die Bewohner wirkungsvoll vor Datenmissbrauch zu schützen?

Das Thema Smart Home geht längst über die Frage hinaus, welche technischen Systeme eingesetzt werden sollen. Smart Home ist so individuell wie seine Bewohner, weshalb es kaum je Einheitslösungen geben dürfte. Um sich eine echte Meinung zu bilden und gute Lösungen im Sinne der Kunden zu finden, nützen kluge Köpfe die Erfahrungen aus zahlreichen Projekten und den Austausch unter erfahrenen Spezialisten.
 

Tagung Smart Home
Smart Home in a connected world
7. März 2019, Congress Center Basel 
forumsmarthome.ch

 

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