Die neue Energiewelt – Vom Mangel zum Überfluss

Ohne Energie ist das heutige Leben kaum vorstellbar. Sie nimmt Einfluss auf alle Lebensbereiche und war schon in der Vergangenheit Teil des Kulturwandels. Mit jedem Wandel kam eine neue Energiequelle dazu. So ist auch unser heutiges Energiesystem einem solchen unterworfen. Dabei spielt die Elektrizität eine immer dominantere Rolle – und das Öl hat das Nachsehen.

Die Zukunft der Energiewelt

Die GDI-Studie «Die neue Energiewelt – Vom Mangel zum Überfluss» vom Bundesamt für Energie analysiert die Potenziale und den Weg in die neue Energiezukunft. Eine von 30 Thesen lautet: Energieknappheit wird schon bald kein Thema mehr sein, wir erleben eher einen Überfluss. Theoretisch ist die Energie nie zu knapp, nur unsere Mittel, sie zu nutzen, waren und sind auch heute noch zum Teil begrenzt.

Verbrauchen wir immer mehr, wenn wir mit einem Angebotsüberfluss konfrontiert sind? Oder sind wir irgendwann gesättigt?

Die treibenden Kräfte auf dem Weg in die Energiezukunft sind neben dem technologischen Fortschritt soziale, ökonomische, ökologische und politische Veränderungen. Gibt es hier Veränderungen ändern sich die Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft grundlegend. Solche Ereignisse führen zu sprunghaften Entwicklungen. Diese «Shifts» haben direkten Einfluss auf die Art und Weise unserer Energieproduktion und –konsumation.

Die Studie zeigt 30 dieser möglichen Shifts in einer Trendlandschaft und analysiert deren Einfluss auf das Energiesystem. Dabei eröffnet jeder Shift neue Gestaltungsräume und ist eine Chance, das Energiesystem insgesamt zukunftsfähiger zu machen. 30 Shifts auf dem Weg in die Energiezukunft »

Die Chance für Solarenergie?

Wie genau das vorausgesagte Energieüberflusssystem aussehen wird, ist von den Autoren offengelassen. Allerdings ist klar, dass die Zukunft de-karbonisiert, elektrifiziert und digital sein wird – hauptsächlich angetrieben durch erneuerbare Energien, vor allem Solarenergie.

Energy Challenge 2018

Die diesjährige dritte Energy Challenge läuft vom 20. April bis 7. Oktober. Ziel für dieses Jahr ist das Einsparen von 30 Millionen Kilowattstunden.

www.energychallenge.ch

 

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