Flexibles Arbeiten gewinnt an Bedeutung

Was würden Sie tun, wenn Sie einen Plattfuss an ihrem Fahrrad entdecken? ...absteigen und sehen, wie sie den Schaden bestmöglich beheben können oder einfach so weiter fahren?

Sinngemäss lässt sich diese Frage auch auf die aktuelle Situation im Fachkräftebereich stellen. Die Praxis zeigt, dass viele ihren «Plattfuss» zwar bereits festgestellt haben, jedoch in der Beantwortung der Frage nach der bestmöglichen Behebung des Schadens noch nicht wirklich schlüssig geworden sind.

Studie FlexWork50+

Die Interviewstudie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FNHW) unterstreicht das Potenzial, das flexibles Arbeiten bietet, aber auch, dass die Vorstellungen auch hier unterschiedlich ausfallen. In insgesamt 38 Interviews wurden Expertinnen und Experten aus Verbänden, Arbeitsvermittlungs- und Forschungsinstitutionen, unmittelbar betroffene ältere Beschäftigte 55 sowie 65plus sowie Pensionierte befragt, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Analyse der Interviews zeigte, dass bei Unternehmen und älteren Beschäftigten sowohl konvergierende als auch divergierende Flexibilisierungsbedürfnisse bestehen.

Einig sind sich beide Seiten beispielsweise in Bezug auf eine gute Planbarkeit von Arbeitseinsätzen, widersprechen sich allerdings hinsichtlich der Art der gegenseitigen Verpflichtung. Die zeitliche Flexibilität spielt für Personen vor dem ordentlichen Rentenalter eine geringe Rolle, gewinnt jedoch anschliessend an Bedeutung. Von Bedeutung ist zudem die Möglichkeit einer aufgabenbezogenen Flexibilisierung.

Der Experten-Pool von Elektro-Ingenieuren

Expert Service von Electrosuisse unterstreicht das Potenzial, das flexibles Arbeiten bietet, aber auch, dass die Vorstellungen auch hier unterschiedlich ausfallen.

 

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