Smart Home 2030

Die von Raiffeisen Schweiz in Auftrag gegebene GDI Studie gibt Einblicke in die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Bauen und Wohnen.

Heute liest und hört man überall von der Digitalisierung, der digitalen Revolution oder Transformation. Nicht jeder versteht unter dieseGDI Studie_Smart Home 2030n Begriffen das Gleiche. Was aber alle gemeinsam haben: Sie verändern gegenwärtig und vor allem in Zukunft unsere Gesellschaft auf allen Ebenen.

Die Studie legt den Schwerpunkt auf das Thema Bauen und Wohnen und untersucht den aktuellen Stellenwert der Digitalisierung im Schweizer Bau- und Immobilienmarkt.

Ist die Schweiz bereit?

Für die Umfrage wurden 400 Architekten und Bauingenieure, Elektroplaner und -installateure, sowie Immobilienhändler und Gebäudetechniker befragt. Dabei zeigte sich, dass das Bewusstsein dieses «neuen» Trends da ist und einige sich bereits intensiv damit auseinandersetzen aber andere sich auch in Zukunft nicht davon betroffen sehen. Häufig sind die Anbieter mit diesem Thema überfordert oder halten digitale Tools für überteuert, störungsanfällig, zu wenig kompatibel und unzuverlässig. Dennoch, der Wandel wird kommen und es besteht momentan noch die Möglichkeit, daran aktiv mitzuwirken.

Branchenfremde Player erobern den Markt

Smart Home ermöglicht uns in Zukunft völlig neue Interaktionen und Gestaltungsräume. Anbieter wie Google, Apple, Amazon oder Samsung haben das Potenzial bereits erkannt und mischen mit Eigenkreationen und Entwicklungen kräftig mit. Aufgrund neuer Herausforderungen und Kundenwünsche werden Firmen sich von Anfang bis Ende der Produktion auf neue digitale Prozesse einlassen und mit branchenfremden Anbietern Partnerschaften eingehen. Daraus entstehen neue Organisationsformen, neue Stellenprofile, neue Märkte und v.a. auch neue Produkte.

Die sechs Thesen für 2030

Für die Digitalisierung ist es wichtig, die relevantesten Entwicklungen und deren Folgen für Nutzer und Anbieter zu kennen. Für das Jahr 2030 nennen die Studienleiter die folgenden sechs Thesen:

  1. Statt Hardware bestimmt Software
  2. Tradition trifft auf Convenience - das digitale Wohnen wird gemütlich
  3. Mehr Transparenz bedeutet mehr Sicherheit - und neue Abhängigkeiten
  4. Wohnen wird nachhaltiger und preiswerter
  5. Rundum-Komfort wird wichtiger als die Immobilie
  6. Vernetzung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Digitalisierung verändert die Spielregeln der Branchen und eröffnet neue Möglichkeiten: Wer sie nutzen will, sollte jetzt damit beginnen, sich auf den Wandel einzustellen. Die komplette GDI Studie «Smart Home 2030» als Download


Weiterführende Informationen
Lohnradar «Visionen und Trends», erhältlich ab dem 8. Oktober 2018
Die Arbeitsmarktstudie zur digitalen Transformation


SAVE THE DATE
 

Smart Home
07.03.2019 | Congress Center Basel
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Photo by Bence ▲ Boros on Unsplash

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