Stadt Zürich lanciert Energieplattform

Alle Energiethemen auf einer Plattform: Die Stadt Zürich bündelt Informationen rund um die Themen Energieberatung und –förderung für alle Interessierten. Die neue Plattform soll den Zugang zu städtischen Angeboten erleichtern und dazu beitragen, die Energie- und Klimaziele der Stadt Zürich zu erreichen.

Die Stimmberechtigten haben sich 2008 für die 2000-Watt-Gesellschaft ausgesprochen. Zurzeit prüft die Stadt Zürich, ihr Klimaschutzziel auf netto null Treibhausgase anzupassen. Damit die Stadt ihre Energie- und Klimaziele erreichen kann, unterstützt sie Einwohnerinnen und Einwohner sowie Unternehmen seit 30 Jahren mit kompetenter Information und Beratung zu Energiethemen. Neu sind diese Informationen auf einer zentralen Energieplattform gebündelt und vereinen die Angebote der Departemente und Energieversorger (Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ), Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz), ERZ Entsorgung + Recycling Zürich Fernwärme und Energie 360°).

Schneller zur passenden Information und Beratung

Die Plattform ist nach Themen geordnet; die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer stehen im Zentrum. Wer wissen will, wo sich im Haushalt Energie sparen lässt oder wie die Energie im Unternehmen effizienter genutzt werden kann, findet auf der Plattform alle relevanten Informationen. Auch die passende Beratung für die verschiedensten Vorhaben wird angeboten, sei das der Ersatz einer Öl- oder Gasheizung durch ein System mit erneuerbaren Energieträgern, die energieeffiziente Renovation eines Hauses oder der Bau einer Photovoltaikanlage. Diese Beratungsangebote tragen dazu bei, den Ersatz von fossilen durch ökologische Heizsysteme zu beschleunigen und den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken. Denn über 50 Prozent der CO2-Emissionen auf Stadtgebiet sind gebäudebezogen.

Übersicht über Förderbeiträge

Auf der Energieplattform finden Nutzerinnen und Nutzer Informationen, wo Stadt, Kanton und Bund sie mit Förderbeiträgen unterstützen und wie sie diese beantragen können. Interessierte erhalten zudem Tipps, wie sie im Alltag ihren Energieverbrauch reduzieren und so zum Klimaschutz beitragen können. Zum Beispiel, indem sie energieeffiziente Haushaltsgeräte verwenden und wo sie diese dank Förderbeiträgen vergünstigt kaufen können.

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