Virtuelles Feuerwerk

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis wir den Schweizer Nationalfeiertag virtuell mit Hologramm-Feuerwerk feiern werden?

Für «Nicht-Pyromanen» hätte dies unzählige Vorteile: kein Böllern und Knallen, reine Luft, keine herumliegenden Überreste von Raketen und Vulkanen, keine verletzten Hobbypyromanen und dafür der volle Genuss von Sternen-  oder Funkenbildern, Palmen und Glitzer am Himmel! Auch die Tiere und die Natur würden es danken, wenn für Sie weder Schrecken noch Gestank entstehen. Wie wäre das denn?!

Eine grössere Umstellung gäbe es aber doch noch für uns: Die Aufmerksamkeit, die durchs Knallen und Lärmen entsteht, würde entfallen. Hingegen könnte man endlich die Begleitmusik für die Inszenierung hören. Auch die Dunstwolken, die durch die Explosionen entstehen, würden weder die Sicht versperren, noch empfindliche Schleimhäute reizen. Und: Irgendwie ist es ja doch spannend, dass im digitalen Zeitalter noch immer Schwarzpulver von anno dazumal die Gemüter so sehr erfreut – und wohl auch so sehr spaltet!

So oder so ist die Sicherheit oberste Doktrin. 2018 erlaubt es die grosse Trockenheit nicht, Feuerwerk in die Luft zu sprengen. Vielleicht wäre dies ein Anstoss, auch in diesem Bereich «digital» denken zu beginnen?

Wir wünschen allen einen fröhlichen, «stillen» 1. August, was jedoch nicht heisst, dass die Party-Decibel die Böller vielleicht übertönen werden!

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