Wenn der Boss ein Roboter wäre...

Bis 2030 könnten bis zu 800 Millionen Arbeiter weltweit durch Maschinen ersetzt werden. Leader aufstrebender Technologien, wie Elon Musk, haben proklamiert, dass künstliche Intelligenz (KI) «ein grundlegendes Risiko für die Existenz der Zivilisation» sei.

Eine neue Umfrage zeigt jedoch auch, dass einige Arbeitnehmende eine viel freundlichere Sicht auf die Künstliche Intelligenz (KI) haben. Oracle und Future Workplace fanden heraus, dass 82 % der Angestellten glauben, dass Roboter-Manager in bestimmten Aufgaben wie der Einhaltung von Arbeitszeiten oder der Bereitstellung unvoreingenommener Informationen – besser sind als ihre menschlichen Kollegen.

Zwei Drittel der Mitarbeitenden würden einem Roboter-Chef mehr trauen als einem «echten».

Fast zwei Drittel (64 %) der Beschäftigten weltweit sagen, dass sie einem Roboter mehr vertrauen würden als ihrem Personalchef. In China und Indien steigt dieser Anteil auf fast 90 %.

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Fast zwei Drittel der Mitarbeiter weltweit vertrauen einem Robotermanager mehr als einem Personalleiter.


Der Einsatz von Robotik in Asien wächst rasant. Der Absatz von Industrierobotern allein in Indien stieg in einem Jahr um 39 %, während China bis 2020 zu einer der am stärksten automatisierten Nationen der Welt werden will.

Künstliche Intelligenz steigert die Produktivität

Es wird erwartet, dass die Implementierung der KI-Technologie, einschliesslich Robotern, bis 2030 bis zu 15,7 Mrd. Dollar zur Weltwirtschaft beitragen wird. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben werden Mitarbeitende entlastet. Sie können sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren, während die Produktentwicklung agiler wird, da Maschinen schnell herausfinden, was Kunden wollen. Die Forschung anerkennt, dass Roboter komplementäre Fähigkeiten an den Arbeitsplatz einbringen können. Mehr als die Hälfte der von Oracle / Future Workplace befragten Personen gibt an, dass sie sich über die Zusammenarbeit mit Robotern freuen. Die Millennials sind besonders begeistert.

 

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 Es wächst die Begeisterung für Mensch-Roboter-Arbeitspartnerschaften.


Platz für Mensch und Maschine

Unsere Arbeitsplätze verändern sich – und das nicht unbedingt zum Schlechten. Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums über die Zukunft der Arbeit legt nahe, dass bis 2022 zwar 75 Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung verloren gehen könnten, aber weitere 133 Millionen zusätzliche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 

«Die KI definiert nicht nur das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Manager neu, sondern auch die Rolle eines Managers an einem KI-gesteuerten Arbeitsplatz», sagt Dan Schawbel, Forschungsdirektor bei Future Workplace.

 


«Manager werden auch in Zukunft relevant bleiben, wenn sie sich darauf konzentrieren, Mensch zu sein und ihre Soft-Skills einsetzen, während sie die technischen Fähigkeiten und Routineaufgaben Robotern überlassen.»
 

 

KI at Work-Studie (Oracle, Web)

Electrosuisse Lohnradar, Lohnstudie der Elektrotechnik- und Energiebranche (Electrosuisse, Web)

Wenn nicht jetzt, wann dann? (Web)

Die Macht der Intelligenz (Blog)

Erneuerbare Energie und Jobs (Blog)

 

Quelle: WEF; Katharine Rooney, Senior Writer, Formative Content (Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind die des Autors allein und nicht die des Weltwirtschaftsforums.)
Basisübersetzung: DeepL
Foto: WEF

 

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