Künftige Ingenieure benötigen ein Fachnetzwerk

Mitte September haben die neuen Ausbildungslehrgänge an den Fachhochschulen und Hochschulen begonnen. Damit die angehenden Elektro- und Systemingenieure bereits während ihres Studiums von den Vorteilen der Mitgliedschaft bei Ihrem Fachverband profitieren können, wurde ihnen dieser im Allgemeinen und über den Sicheren Umgang mit Elektrizität sowie der Normung im Speziellen vorgestellt. Das Angebot findet bei den Studierenden immer wieder grossen Anklang.

Fachverband

Viel Wissen kann heute im Internet abgerufen werden. Ist ein jedoch vertieftes Wissen notwendig, sind entsprechende Dokumente unumgänglich. Weiter braucht der Mensch aber auch den persönlichen Kontakt, um sein Wissen effektiv und effizient nutzen zu können. Eine Möglichkeit zu solch persönlichen Kontakten bietet ein Fachverband mit seinen Tagungen. Da diese Tagungen von engagierten Spitzenfachkräften aus Hochschulen, Fachhochschulen, der Industrie und des Gewerbes zusammengestellt werden, ist das aktuelle Spitzenwissen garantiert. Nirgends bietet sich eine bessere Gelegenheit, mit den Referenten, die Cracks in ihren Bereichen sind, sich von Angesicht zu Angesicht auszutauschen. Oft entwickeln sich daraus zukünftige Geschäftsbeziehungen, sei es über Produkte oder eine interessante Anstellung. Die Zugehörigkeit zum eigenen Fachverband ist für eine erfolgreiche Berufskarriere ein entscheidendes Merkmal.

Sicherer Umgang mit Elektrizität

Zukünftige Ingenieure müssen sich ihrer Verantwortung als Spitzenfachkraft und mögliche Vorgesetzte bewusst sein. Der Markt erwartet von ihnen, dass sie Verantwortung für ihr Tun und für ihre Mitarbeiter übernehmen. Damit dies richtig geschehen kann, müssen sie sich dieser erwarteten Verantwortung überhaupt bewusst sein. Mit der entsprechenden Aus- und Weiterbildung im Fachverband können sie sicherstellen, dass sie diesen Ansprüchen genügen werden. Das methodisch richtige und vollständige Vorgehen in den geforderten Situationen erleichtert die Aufgabenerfüllung stark und bringt die Sicherheit, nicht in eine juristische Falle zu treten. «Profitieren durch das Teilen von Informationen aus Fehlern von anderen» ist hier das Motto. Damit wird eine unfallfreie Berufskarriere bestens unterstützt.

Mit Normen an die Spitze

Als Konsument und Produzent von Produkten will man nur sichere und qualitativ hochstehende Güter auf dem Markt antreffen. Produktehaftungsklagen wegen fehlerhafter Erzeugnissen können ein Unternehmen in den Ruin treiben. Um solch widrige Umstände zu vermeiden, empfiehlt es sich, nur nach anerkannten Normen zu entwickeln und zu fabrizieren. Liegt einem daran, Normen von Beginn zu beeinflussen, Unerwünschtes zu verhindern und im Wettbewerb an der Spitze zu sein, ist eine Mitarbeit in den entsprechenden Normenkomitees unabdingbar. Die Erarbeitung von anerkannten Normen ist international, europäisch und national in transparenten Regeln festgelegt und für jedermann offen. Mit dem nötigen Engagement ist es möglich, eine weltweit anerkannte Norm entscheidend zu beeinflussen. Die nationalen Normungsorganisationen stellen den Zugang zu den entsprechenden Gremien sicher und helfen gerne weiter.

Wie entsteht eine Norm?
«Mit Normen zum Erfolg», Broschüre (download)
Struktur und Organisation von Schweizer Normen
TechTalent werden

 

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